
Eine spannende und berührende Biografie! Annette Nier liest aus ihrem neuen Buch:
»Jemand wollte, dass ich überlebe. Tante Tientje – Ein Leben zwischen Stalin und Hitler«
2011 erhielt Annette Nier von ihrer Mutter ein kleines, selbstgemachtes Büchlein mit den Worten: »Das ist die Lebensgeschichte von Tante Tientje.« Die Geschichte dieser entfernten Verwandten ließ sie nicht mehr los.
Katharina Wiebe, genannt ›Tante Tientje‹, wird als Deutsche in Russland geboren. Unter Stalins Herrschaft und im Schatten des Zweiten Weltkriegs werden sie und ihre Familie als deutsche Minderheit verfolgt. So findet sie sich schon als Kind in einer Welt aus Angst, Entbehrung und Ungewissheit wieder. Wie viel kann ein Mensch ertragen, ohne daran zu zerbrechen? Und was gibt ihr Kraft, trotzdem weiterzugehen?
Basierend auf den Originalaufzeichnungen von ›Tante Tientje‹ hat Annette Nier ein eindringliches und authentisches Zeugnis dieser Zeit geschaffen und den beeindruckenden Lebensweg ihrer Vorfahrin aufgezeichnet.
Über die Autorin: Annette Nier wurde 1980 in Russland in Korkino (Ural) geboren. 1989 kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Die ersten Jahre waren von Herausforderungen geprägt, doch sie fand ihren Weg und studierte nach dem Abitur Chemie in Bonn und Toronto. Neben Deutsch, Englisch und Russisch spricht sie bis heute noch ihre eigentliche Muttersprache: Plautdietsch. Ihr Geburtsland besuchte sie seit der Ausreise nur ein einziges Mal im Jahr 2008. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Weilerswist.

Wann?
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr – Einlass ab 18 Uhr
Wo?
Kulturhof Velbrück e.V.
Meckenheimer Str. 47
53919 Weilerswist
Eintritt: frei
Bitte melden Sie sich an bei m.thien@velbrueck.de
